Plug & Play Subwoofer für Kia Proceed / Ceed: Der DRIVE-10Flat BRP D2 im Test – Einfache Installation, beeindruckender Bass

Flacher Subwoofer, der im Reserveradfach im Kofferraum eines Autos installiert ist.

Du kennst das sicher: Du sitzt in deinem Kia Proceed / Ceed, die Lieblingsmusik läuft, aber irgendwie fehlt dieser satte, spürbare Bass, der das Musikerlebnis erst richtig komplett macht. Genau so ging es mir auch! Als begeisterter Musikhörer habe ich nach einer einfachen Lösung gesucht, um den Sound in meinem Kia aufzuwerten – ohne gleich die Werkstatt aufsuchen zu müssen oder tief in die Fahrzeugelektronik einzugreifen.

Die Antwort auf meine Suche? Der DRIVE-10Flat BRP D2 Reserveradmulden-Subwoofer. Was mich sofort begeistert hat: Diese Lösung verspricht einen unkomplizierten Selbsteinbau in nur 30-60 Minuten – und das ohne Garantieverlust oder komplizierte Verkabelungsarbeiten.

Heute teile ich meine Erfahrungen mit diesem speziell für den Kia Proceed konzipierten Subwoofer. Das Besondere: Du brauchst weder Elektronik-Kenntnisse noch musst du zusätzliche Stromkabel verlegen. Die Installation nutzt einfach die vorhandenen Anschlüsse des originalen JBL Soundsystems – echter Plug & Play im wahrsten Sinne des Wortes!

Dies ist übrigens der erste Teil meiner dreiteiligen Serie zum Sound-Upgrade im Kia Proceed GT. In den folgenden Artikeln werde ich noch einen Plug & Play Verstärker vorstellen und schließlich beide Komponenten als Gesamtpaket beleuchten. Aber jetzt konzentrieren wir uns erst einmal auf den Subwoofer.

Bei SmarterFlow testen wir regelmäßig praktische Alltagsverbesserungen, die du selbst umsetzen kannst. Dieser Subwoofer-Test ist besonders spannend, weil er zeigt, wie du mit geringem Aufwand einen beachtlichen Klanggewinn erzielen kannst.

Wichtig vorab: Diese Lösung ist speziell für den Kia Ceed oder Proceed CD ab Baujahr 2018 mit JBL Soundsystem konzipiert. Und natürlich übernehme ich keine Haftung für etwaige Schäden beim Einbau, Umbau oder Betrieb – aber mit etwas handwerklichem Geschick und der folgenden Anleitung sollte alles problemlos klappen.

Bist du bereit, deinem Kia einen ordentlichen Bassschub zu verpassen? Dann lass uns loslegen!

Den Subwoofer mit Kia Ceed / Proceed Anschlussset findest du im ARS Shop: https://www.arsshop.de/kia-ceed-2018-mit-jbl-soundsystem-drive10flat-brp-d2-subwoofer-fuer-die-reserveradmulde/33861590

Inhaltsverzeichnis

JBL Soundsystem im Kia Proceed: Warum ein Subwoofer-Upgrade sinnvoll ist

Der DRIVE-10Flat BRP D2 ist nicht irgendein Subwoofer, sondern eine speziell für die Reserveradmulde konzipierte Klangwunder-Lösung. Mit seinen 360 Euro liegt er in einem angemessenen Preisbereich für ein hochwertiges Soundupgrade. Was bekommst du dafür?

Zunächst fällt die extrem flache Bauweise auf: Mit einem Durchmesser von 61 cm und einer Höhe von nur 13 cm passt er perfekt in die Reserveradmulde deines Kia Proceed. Diese Maße sind kein Zufall – der Subwoofer wurde speziell für Fahrzeuge mit begrenzter Höhe in der Reserveradmulde entwickelt.

Technisch bietet der DRIVE-10Flat einiges: Mit einer Belastbarkeit von 300 Watt RMS bringt er ordentlich Power mit. Die Doppel-Schwingspule mit 2 Ohm pro Spule sorgt für optimale Anpassung an den vorhandenen Verstärker. Ein besonderes Feature ist der integrierte Bassreflex-Port, der auch sehr tiefe Frequenzen druckvoll wiedergibt – etwas, das bei kompakten Subwoofern oft fehlt.

Das Herzstück ist der Option Air10 Subwoofer-Chassis mit seinem extrem flachen Neodymmagneten. Diese hochwertige Technologie spart Einbautiefe und Gewicht, ohne Kompromisse bei der Performance einzugehen. Ich war skeptisch, ob ein so flacher Subwoofer überhaupt ordentlichen Bass produzieren kann – aber dazu später mehr.

Im Lieferumfang enthalten ist nicht nur der Subwoofer selbst, sondern auch ein fahrzeugspezifisches Anschlusskabel für deinen Kia sowie eine praktische Montagehilfe. Das Set ist speziell für den KIA Ceed (CD) optimiert und damit auch perfekt für meinen Proceed GT geeignet. Diese fahrzeugspezifische Abstimmung ist ein echter Pluspunkt, da du nicht selbst herumexperimentieren musst, ob alles passt.

Was mir besonders gefällt: Die Lösung ist so konzipiert, dass sie sich nahtlos in dein Fahrzeug integriert. Du musst keine Löcher bohren, keine zusätzlichen Stromkabel verlegen und keine Elektronik umprogrammieren. Der Subwoofer nutzt einfach das bereits vorhandene Lautsprecherkabel vom originalen JBL-Subwoofer – echter Plug & Play eben.

Ich habe den Subwoofer bei ARS Stuttgart gekauft: https://www.arsshop.de/kia-ceed-2018-mit-jbl-soundsystem-drive10flat-brp-d2-subwoofer-fuer-die-reserveradmulde/33861590

Wichtig zu wissen: Der DRIVE-10Flat ist ein passiver Subwoofer. Das bedeutet, er benötigt einen Verstärker, um zu funktionieren. In unserem Fall übernimmt der bereits im JBL-System verbaute Verstärker diese Aufgabe. Wer noch mehr Bass möchte, kann später den Verstärker aufrüsten – dazu mehr in meinem nächsten Artikel.

Wir bei SmarterFlow achten besonders auf durchdachte Produkte, die einen echten Mehrwert bieten – und dieser Subwoofer hat definitiv das Potenzial dazu. Aber wie einfach ist der Einbau wirklich? Das schauen wir uns als Nächstes an.

Car-HiFi Plug & Play: Vorbereitung & benötigte Materialie

Bevor du loswerkeln kannst, solltest du einige Vorbereitungen treffen. Das Schöne am DRIVE-10Flat BRP D2: Du brauchst kein spezielles Werkzeug, und die benötigten Teile liegen dem Set bereits bei. Trotzdem hier eine kleine Checkliste, damit du alles griffbereit hast:

Was du brauchst:

  • Kreuzschlitzschraubendreher
  • Kleiner Schlitzschraubendreher (für die Plastikabdeckungen)
  • Eventuell eine Taschenlampe
  • Ein paar Minuten Zeit (30-60 Minuten je nach Geschick)
  • Saubere Unterlage für die ausgebauten Teile

Der gesamte Prozess dauert etwa 30 bis 60 Minuten, wobei die meiste Zeit für den sorgfältigen Aus- und Einbau der Innenverkleidung draufgeht. Die eigentliche Installation des Subwoofers ist in wenigen Minuten erledigt.

Wir von SmarterFlow empfehlen, alle Komponenten vor dem Einbau auf Vollständigkeit zu überprüfen und sicherzustellen, dass der Kofferraum leer und sauber ist. So hast du genügend Platz zum Arbeiten und verlierst keine Kleinteile.

Wichtig: Obwohl du an der Elektronik eigentlich nichts veränderst, ist es immer eine gute Idee, vor Beginn der Arbeiten die Zündung auszuschalten und sicherheitshalber etwas zu warten.

Noch ein kleiner SmarterFlow-Tipp: Fotografiere jeden Schritt vor dem Zerlegen. So kannst du später leichter nachvollziehen, wie alles wieder zusammengehört. Besonders wenn du so etwas zum ersten Mal machst, sind solche Fotos Gold wert.

Da dieser Subwoofer speziell für Kia-Fahrzeuge mit JBL-Soundsystem entwickelt wurde, kontrolliere unbedingt vorher, ob dein Modell die Voraussetzungen erfüllt. Er ist optimiert für den Kia Ceed (CD) ab 2018 mit JBL-Soundsystem und funktioniert entsprechend auch im Proceed mit dieser Ausstattung.

Alles vorbereitet? Dann können wir mit der detaillierten Einbauanleitung beginnen!

Schritt-für-Schritt: DRIVE-10Flat Subwoofer im Kia Proceed installieren

Jetzt wird es spannend: Der Einbau des DRIVE-10Flat BRP D2 ist tatsächlich viel einfacher, als du vielleicht denkst. Folge dieser detaillierten Anleitung, und du wirst schon bald mit einem satten Basserlebnis belohnt.

1. Vorbereitung des Kofferraums

Leere deinen Kofferraum vollständig aus und lege am besten eine Decke oder ein Tuch hinein, um Kratzer zu vermeiden. Entferne auch alle losen Ablagen und Fächer, damit du freien Zugang zu allen Bereichen hast.

Innenansicht eines Kofferraums mit roten, gelben und grünen Kreisen, die Befestigungspunkte und Komponenten hervorheben.

2. Entfernen des Plastikspints an der Seitenwand

An der hinteren Seitenwand findest du einen Plastikspint (gelber Kreis), der entfernt werden muss. Nutze dafür einen flachen Schraubendreher oder einen Splintentferner. Vorsichtig hebeln, nicht mit Gewalt arbeiten – diese Plastikteile brechen leicht.

3. Lösen der Schraubenabdeckungen und Schrauben

Oben an der Seitenwand des Kofferraums befinden sich zwei Schraubenabdeckungen (rote Kreise). Diese vorsichtig entfernen und die dahinterliegenden Schrauben lösen. Ein Kreuzschlitzschraubendreher ist hier ideal. Lege die Abdeckungen und Schrauben an einen sicheren Ort, damit nichts verloren geht.

Innenansicht eines offenen Kofferraums mit einem gewölbten schwarzen Fach, das durch einen roten Pfeil hervorgehoben ist. Auf der rechten Seite der Kofferraumverkleidung sind zwei runde Lautsprechergitter sichtbar.

4. Zugang zum Original-JBL-Subwooferkabel

Über der Seitenwand oben kommst du nun an das Original-Kabel vom JBL-Subwoofer. Dieses erkennst du leicht an der typischen Steckerform. Ziehe das Originalkabel vorsichtig ab – nicht reißen oder mit zu viel Kraft arbeiten.

5. Entfernen des Facheinsatzes und der Styroporeinlage

Jetzt musst du den Facheinsatz vom Kofferaumboden entfernen. Du beginnst mit dem Fach welches der Heckstoßstange am nächsten ist. Im Boden vom Fach findest du Schrauben, diese musst du als erstes entfernen, bevor du das Fach rausheben kannst. Die anderen Fächer lassen sich in der Regel ohne Werkzeug herausheben. Darunter befindet sich die Styroporeinlage vom Ersatzrad, die ebenfalls entfernt werden muss. Diese Einlage brauchst du später nicht mehr, da hier künftig der Subwoofer sitzt.

6. Optional: Ausbau der rechten Schiene und Verkleidungsschrauben

Ich habe zusätzlich die rechte Schiene abgebaut und die Schrauben von der Verkleidung entfernt (grüne Kreise Bild oben). Dies ist kein Muss, erleichtert aber das Verlegen des Kabels erheblich. Wenn du etwas mehr Zeit investieren möchtest, empfehle ich diesen Schritt – er macht die Kabelführung deutlich einfacher und reduziert das Risiko von Kabelbrüchen.

Innenraum des Kofferraums mit einer deutlichen Beschriftung auf Deutsch und einem roten Kreis, der eine Stelle auf der Seitenwand hervorhebt.

7. Kabelverlegung von oben nach unten

Schließe das mitgelieferte neue Kabel an den Originalstecker an. Du wirst spüren, wie es einrastet. Nun musst du das Kabel von oben nach unten durchziehen. Dies erfordert etwas Fingerspitzengefühl, ist aber mit der mitgelieferten Durchziehhilfe gut machbar.

8. Einsetzen des Subwoofers in die Reserveradmulde

Jetzt kommt der Hauptakt: Platziere den neuen Subwoofer in der Reserveradmulde. Er sollte passgenau hineinpassen. Achte darauf, dass er gerade liegt und nicht verkantet ist. Die Reserveradmulde ist der perfekte Ort, da sie genau die richtige Größe hat und der Bass hier optimal in den Innenraum abgestrahlt werden kann.

Kofferraum mit Reserveradfach und Subwoofer mit der Aufschrift „OPTION“, umgeben von Teppichboden. Links ist eine Sprühdose zu sehen.

9. Befestigung mit dem Metallstab

Führe den mitgelieferten Metallstab von oben durch und verschraube ihn im originalen Gewinde vom Reserverad. Dieser Schritt ist wichtig, damit der Subwoofer sicher befestigt ist und bei Fahrmanövern nicht verrutscht. Die Befestigung nutzt clever die vorhandene Struktur für das Reserverad – eine durchdachte Lösung!

10. Kabelanschluss am Phase 0 Port

Schließe das Kabel am Phase 0 Port des Subwoofers an. Achte auf die korrekte Befestigung – die Anschlüsse sind eindeutig beschriftet und gehen auch nur in einer Position ineinander. Ein falscher Anschluss könnte zu Phasenauslöschungen führen (Steckplatz Phase 180) und den Klang beeinträchtigen.

11. Testbetrieb vor dem Rückbau

Bevor du alles wieder zusammenbaust, ist ein kurzer Funktionstest sinnvoll. Schalte die Zündung ein (Motor nicht starten) und spiele über Bluetooth oder Android Auto etwas basslastige Musik ab. Du solltest sofort einen Unterschied hören und den Bass deutlich wahrnehmen können. Falls nicht, überprüfe noch einmal alle Anschlüsse.

12. Rückbau aller Komponenten

Wenn alles funktioniert, kannst du mit dem Rückbau beginnen. Befolge die Schritte 1-7 in umgekehrter Reihenfolge. Wichtiger Hinweis: Die ursprüngliche Reserveradmuldeneinlage, wo der Notfallkompressor eingelegt war, passt nicht mehr hinein. Diesen Kompressor habe ich in einem anderen Fach verstaut.

Wichtig: Alle anderen Komponenten können wieder wie im Originalzustand montiert werden. Die Fächer und Einlagen passen weiterhin perfekt – eine extrem saubere und unauffällige Lösung, die niemand auf den ersten Blick bemerkt.

SmarterFlow-Sicherheitstipp: Achte beim Wiedereinbau darauf, dass keine Kabel eingeklemmt werden und alle Schrauben fest angezogen sind. Nichts ist ärgerlicher als Klappergeräusche durch lose Teile, die dir den Genuss deines neuen Basserlebnisses verderben.

Der große Vorteil dieser Installation liegt auf der Hand: Kein Garantieverlust, keine Veränderungen an der Elektronik und ein vollständig reversibler Einbau, der besonders für Leasingfahrzeuge ideal ist. Du kannst jederzeit alles in den Originalzustand zurückversetzen, falls nötig.

Bilderreihe vom Einbauprozess

Dynamischer Sound im Kia: Klangergebnis und Performance

Nach dem Einbau kommt natürlich die spannendste Frage: Wie klingt’s denn nun? Die Antwort: Es ist ein echter Wow-Effekt, aber mit einer wichtigen Einschränkung, die ich ehrlich ansprechen möchte.

Der DRIVE-10Flat BRP D2 hat den Klang in meinem Kia Proceed GT deutlich aufgewertet. Der Bass hat deutlich zugenommen und ist jetzt nicht nur hörbar, sondern auch spürbar. Besonders bei meinen Lieblingssongs mit satten Basslinien macht sich das sofort bemerkbar – du spürst förmlich, wie die tiefen Frequenzen durch den Innenraum wandern.

Allerdings muss ich zur Wahrheit auch sagen: Beim DAB-Radio hört man den Unterschied kaum. Das liegt nicht am Subwoofer selbst, sondern an der Signalqualität und Kompression des Radioformats. Der echte Unterschied zeigt sich erst, wenn du über Bluetooth oder Android Auto Musik abspielst. Ich nutze Tidal als Streaming-Dienst, und hier wird der Unterschied wirklich greifbar. Die höhere Bitrate und bessere Dynamik kommen voll zur Geltung.

Bei Hip-Hop, elektronischer Musik oder modernem Rock mit sattem Fundament entfaltet der Subwoofer sein volles Potenzial. Nummern wie „Billie Jean“ von Michael Jackson bekommen plötzlich einen Kick, den du vorher vermisst hast. Der berühmte Basslauf ist jetzt präzise und druckvoll zu hören. Oder nimm Daft Punks „Around The World“ – hier spürst du jetzt jeden Bassschlag deutlich im Rücken.

Was man allerdings nicht erwarten sollte: einen Bass, der einem den Atem raubt. Dafür ist der originale Verstärker des JBL-Systems schlichtweg zu schwach ausgelegt. Der DRIVE-10Flat ist auch nicht die beste Wahl für extreme Bassheads, die ihr Auto in eine rollende Diskothek verwandeln wollen. Dafür bräuchte es einen deutlich stärkeren Verstärker und wahrscheinlich auch einen anderen Subwoofer.

Was mir besonders gefällt, ist die Präzision des Basses. Er klingt nicht verwaschen oder dröhnend, sondern klar definiert. Auch bei komplexeren Bassfiguren, etwa bei Jazz oder anspruchsvollerem Rock, bleibt alles sauber differenziert. Das liegt wahrscheinlich am integrierten Bassreflex-Port, der für eine kontrollierte Basswiedergabe sorgt.

Interessant ist auch, dass der Klang des Gesamtsystems profitiert. Die Mitten und Höhen kommen jetzt subjektiv klarer zur Geltung. Das gesamte Klangbild wirkt aufgeräumter und ausgewogener.

Wer also mehr Bass und vor allem spürbaren Bass möchte, ohne gleich eine komplette Umrüstung vorzunehmen, ist hier genau richtig. Für den Preis und den geringen Aufwand bekommt man ein Ergebnis, das den Musikgenuss im Auto deutlich steigert.

Vor- und Nachteile des Kia Proceed Subwoofer-Upgrades

Um dir die Entscheidung zu erleichtern, habe ich hier nochmal alle wichtigen Vor- und Nachteile des DRIVE-10Flat BRP D2 Subwoofers übersichtlich zusammengefasst:

Vorteile:

  • Extrem einfache Installation ohne Spezialwerkzeug in 30-60 Minuten
  • Kein Garantieverlust durch den reversiblen Einbau
  • Keine Veränderung an der Fahrzeugelektronik notwendig
  • Alle Originalteile bleiben erhalten (außer Styroporeinlage – gut wegpacken)
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für die gebotene Klangverbesserung
  • Volle Rückbaumöglichkeit (ideal für Leasingfahrzeuge)
  • Fahrzeugspezifische Lösung mit perfekter Passform
  • Echte Plug & Play-Installation ohne zusätzliche Kabel verlegen
  • Kein Platzverlust im sichtbaren Kofferraumbereich
  • Präziser, klarer Bass ohne Dröhnen oder Verwaschen

Nachteile:

  • Begrenzte Bassleistung mit Originalverstärker (für extreme Bassfans unzureichend)
  • Notfallkompressor muss umgelagert werden in ein anderes Fach
  • Unterschied bei DAB-Radio kaum hörbar (erst bei Streaming-Diensten wirklich spürbar)
  • Nur für Kia Ceed/Proceed ab 2018 mit JBL-Soundsystem geeignet
  • Kein tieffrequenter „Druckbass“ möglich ohne zusätzlichen Verstärker

Wir bei SmarterFlow finden, dass die Vorteile deutlich überwiegen, besonders wenn du eine unkomplizierte Lösung ohne großen technischen Aufwand suchst. Der DRIVE-10Flat bietet einen hervorragenden Kompromiss zwischen Aufwand, Kosten und Klangverbesserung.

Preis-Leistungs-Bewertung: Lohnt sich der DRIVE-10Flat DSP Subwoofer?

Mit einem Preis von 360 Euro (Stand 03.2025) stellt sich natürlich die Frage: Lohnt sich die Investition in den DRIVE-10Flat BRP D2? Nach meinem ausgiebigen Test kann ich diese Frage mit einem klaren Ja beantworten – allerdings mit einem wichtigen Zusatz: für die richtige Zielgruppe.

Was bekommst du für dein Geld? Zunächst einmal einen hochwertigen, speziell für dein Fahrzeug konzipierten Subwoofer mit passendem Anschlusskabel und Montagematerial. Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend, alle Komponenten machen einen soliden, langlebigen Eindruck. Die technischen Daten (300 Watt RMS, Doppel-Schwingspule, Bassreflex-Port) sind für diese Preisklasse absolut angemessen.

Im Vergleich zu allgemeinen Nachrüstlösungen, die oft zwischen 200 und 500 Euro kosten, liegt der DRIVE-10Flat im mittleren Preissegment. Allerdings sparst du bei dieser Lösung die Einbaukosten einer Fachwerkstatt, die locker noch einmal 100-200 Euro betragen können. Hinzu kommt, dass universelle Lösungen oft nicht so gut integriert sind und zusätzliches Zubehör erfordern.

Die echte Stärke liegt in der fahrzeugspezifischen Abstimmung. Du kaufst nicht einfach irgendeinen Subwoofer, sondern eine perfekt auf deinen Kia abgestimmte Lösung, die ohne Umbauten funktioniert. Dieser „Plug & Play“-Ansatz hat seinen Preis – aber er spart dir auch viel Zeit, Ärger und potenzielle Probleme.

Auf der SmarterFlow Bewertungsskala vergebe ich für das Preis-Leistungs-Verhältnis 8,8 von 10 Punkten. Das System bietet:

  • Sehr gute Klangverbesserung (7/10)
  • Hervorragende Einbaufreundlichkeit (10/10)
  • Gute Materialqualität (9/10)
  • Optimale Fahrzeugintegration (10/10)
  • Angemessener Preis für das Gebotene (8/10)

Zum Vergleich: Ein universeller aktiver Untersitz-Subwoofer kostet etwa 150-250 Euro, erfordert aber zusätzliche Verkabelung und bietet oft weniger Bass-Performance. Eine vollwertige Nachrüstung mit separatem Verstärker und Subwoofer liegt schnell bei 700-1200 Euro plus Einbaukosten.

Den Subwoofer mit Kia Ceed / Proceed Anschlussset findest du im ARS Shop: https://www.arsshop.de/kia-ceed-2018-mit-jbl-soundsystem-drive10flat-brp-d2-subwoofer-fuer-die-reserveradmulde/33861590

Besonders sinnvoll ist der DRIVE-10Flat für Leasingfahrzeuge, da du ihn problemlos wieder ausbauen kannst. Auch für Audio-Einsteiger ist er ideal, da keine komplizierte Installation nötig ist. Für Bassfanatiker könnte er hingegen etwas zu zurückhaltend sein – hier lohnt sich eventuell die Kombination mit einem zusätzlichen Verstärker, wie ich ihn im nächsten Teil meiner Serie vorstellen werde.

Fazit und Ausblick: Lohnt sich das JBL Soundsystem-Upgrade?

Innenraum des Kofferraums mit Subwoofer und Reserveradmulde sowie dem Text „OPTION DRIVE+TOTAL B10-P“ auf der Lautsprecherabdeckung.

Nach mehreren Wochen mit dem DRIVE-10Flat BRP D2 in meinem Kia Proceed GT kann ich ein rundum positives Fazit ziehen: Ich habe lange darauf gewartet und dieses Soundupgrade gehört zu den unkompliziertesten und effektivsten Verbesserungen, die ich je an meinem Auto vorgenommen habe.

Der Subwoofer erfüllt genau das, was er verspricht: Er liefert mehr Bass und eine spürbare Klangverbesserung ohne komplizierten Einbau oder Eingriffe in die Fahrzeugelektronik. Die Installation ist tatsächlich in unter einer Stunde erledigt, selbst wenn du keine großen technischen Vorkenntnisse hast.

Besonders beeindruckt hat mich die durchdachte Integration in die Reserveradmulde. Das Konzept nutzt clever den vorhandenen Raum, ohne den nutzbaren Kofferraum zu verkleinern. Die Tatsache, dass fast alle Originalteile weiterhin genutzt werden können, zeigt, wie gut diese Lösung durchdacht wurde.

Natürlich gibt es auch Grenzen: Mit dem originalen Verstärker wirst du keinen erdbebentartigen Bass erzeugen. Aber dafür ist dieses System auch nicht gedacht. Es bietet vielmehr eine ausgewogene Klangverbesserung, die den Werksklang sinnvoll ergänzt, ohne übertrieben zu wirken.

Den Subwoofer mit Kia Ceed / Proceed Anschlussset findest du im ARS Shop: https://www.arsshop.de/kia-ceed-2018-mit-jbl-soundsystem-drive10flat-brp-d2-subwoofer-fuer-die-reserveradmulde/33861590

Für wen eignet sich der DRIVE-10Flat besonders?

  • Kia Proceed/Ceed-Besitzer mit JBL-Soundsystem, die mehr Bass wünschen
  • Technik-Einsteiger, die sich an komplexere Installationen nicht herantrauen
  • Leasingfahrer, die keine dauerhaften Veränderungen vornehmen dürfen
  • Musikliebhaber, die auf ausgewogenen, präzisen Bass Wert legen
  • Praktisch denkende Upgrader, die keine Kompromisse beim Kofferraumvolumen eingehen wollen

In den kommenden Teilen meiner Serie werde ich noch einen passenden Plug & Play Verstärker, ein 8-Kanal DSP Soundupgrade vorstellen, der den Bass nochmals deutlich verstärken wird. Außerdem folgt ein Bericht zum Gesamtpaket aus beiden Komponenten – für alle, die das Maximum aus ihrem Kia-Soundsystem herausholen möchten.

Wir von SmarterFlow sind überzeugt: Für Kia Proceed-Besitzer, die ihren Sound unkompliziert aufwerten möchten, ist der DRIVE-10Flat BRP D2 eine hervorragende Wahl. Er bietet ein ausgezeichnetes Verhältnis aus Aufwand, Kosten und Klangverbesserung – und das ohne Kompromisse bei der Alltagstauglichkeit.

Ein Mann mit Brille und Bart lächelt, zeigt seinen lässigen Stil in einer braunen Jacke und einem schwarzen Kapuzenpullover und genießt die Natur. Über uns liegt der Charme authentischer Erlebnisse.

Dein Technikexperte bei SmarterFlow.de

Thomas

Hey, ich bin Thomas – dein Technik-Experte hier bei SmarterFlow.de! Mit 20 Jahren Erfahrung im Gepäck tauche ich in die Welt der E-Scooter, Kopfhörer, Smarthome-Gadgets und mehr ab, um dir die besten Tipps und Tricks zu verraten. Dabei verlasse ich mich nicht auf schnelle Tests, sondern nehme jedes Produkt selbst unter die Lupe. So bekommst du von mir immer den ehrlichen und verständlichen Insider-Blick. Neugierig geworden? Dann schau doch mal auf unserer Über-Uns-Seite vorbei und lass dich von meiner Technik-Begeisterung anstecken!